OPML – deine Podcast-Abos mitnehmen
OPML ist eines dieser Kürzel, das nach kompliziertem Technik-Kram klingt und dann ganz simpel ist. Im Podcast-Alltag begegnet es dir vor allem, wenn du deine Abos von einer App in eine andere mitnehmen willst, ohne jeden einzeln neu zu suchen.
Was ist OPML?
OPML steht für „Outline Processor Markup Language". Klingt sperrig, ist aber im Grunde nur ein Dateiformat, das eine Liste enthält, in diesem Fall die Liste deiner abonnierten Podcasts. Eine OPML-Datei ist also so etwas wie ein Adressbuch deiner Abos.
OPML: Abos zwischen Apps umziehen
Genau hier liegt der Nutzen. Du hörst seit Jahren Podcasts in einer App und willst wechseln? Statt jeden Podcast in der neuen App von Hand zu suchen, exportierst du deine Liste einmal als OPML und spielst sie in der neuen App wieder ein. Alle Abos sind mit einem Schwung wieder da.
Wie du eine OPML-Datei exportierst und importierst
Der Ablauf ist meist gleich. In der alten App suchst du in den Einstellungen die Option zum Exportieren deiner Abos, das ergibt eine OPML-Datei. Diese Datei lädst du dann in der neuen App über die Import-Funktion wieder importieren. Nicht jede App bietet das an, aber viele tun es.
Wann brauchst du OPML?
Vor allem beim Wechsel der App und als Sicherung deiner Abo-Liste. Als Podcaster betrifft es dich selten direkt, eher als Hörer. Gut zu wissen ist es trotzdem, schon damit du beim nächsten App-Wechsel nicht bei null anfängst.
FAQ
- Was ist eine OPML-Datei?
Ein einfaches Dateiformat, das eine Liste deiner abonnierten Podcasts enthält, praktisch ein Adressbuch deiner Abos.
- Wofür brauche ich OPML?
Vor allem, um deine Abonnements von einer Podcast-App in eine andere mitzunehmen, ohne jeden Podcast neu zu suchen.
- Wie exportiere ich meine Abos?
In den Einstellungen vieler Apps gibt es eine Export-Funktion, die deine Abos als OPML-Datei speichert.
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