Bauchbinde
wer spricht da gerade?
Du kennst sie aus jedem Interview im Fernsehen. Unten im Bild taucht kurz ein Name auf, vielleicht ein Titel darunter, und schon weißt du, wer da redet. Das ist eine Bauchbinde. Im Englischen sagt man Lower Third, weil sie im unteren Drittel des Bildes sitzt.
Klingt nach Kleinigkeit. Macht im Video-Podcast aber einen erstaunlichen Unterschied.
Wofür sie gut ist
Vor allem für Klarheit. Ein Gast kommt dazu, und niemand muss raten, wer das ist – Name, Funktion, fertig. Genauso lassen sich Themen oder Kapitel dezent einblenden. Gerade bei Interviews und Unternehmens-Podcasts wirkt das sofort durchdachter.
Worauf du achten solltest
Lesbarkeit zuerst. Klare Schrift, genug Kontrast, damit man sie auch auf dem Handy entziffert. Halt sie kurz, Name und eine Zeile reichen – niemand liest im Vorbeigehen einen Absatz. Und lass sie lang genug stehen, dass man sie in Ruhe lesen kann, bevor sie wieder verschwindet. Eine Sekunde zu kurz, und der Effekt ist weg.
Einheitlich bleiben
Ein Punkt, der oft untergeht: Bauchbinden sollten über alle Folgen gleich aussehen. Gleiche Schrift, gleiche Farbe, gleiche Position. Das zahlt direkt auf deinen Wiedererkennungswert ein und gehört eigentlich schon zum Branding.
Nicht mit Untertiteln verwechseln
Kurz zur Abgrenzung, weil das gern passiert. Eine Bauchbinde zeigt, wer spricht. Untertitel zeigen, was gesagt wird. Zwei verschiedene Dinge, die sich gut ergänzen – mehr zu Letzterem bei den automatischen Untertiteln.
FAQ
- Wofür brauche ich eine Bauchbinde?
Um im Video zu zeigen, wer gerade spricht, und um Name, Rolle oder Thema einzublenden.
- Wann sollte sie erscheinen?
Kurz nachdem jemand zu sprechen beginnt, lang genug zum bequemen Lesen.
- Kann ich Bauchbinden selbst machen?
Ja, in jeder gängigen Schnittsoftware. Für ein einheitliches Design lohnt sich eine feste Vorlage.
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