B-Roll
die Bilder, die zwischen den Köpfen laufen
Stell dir zwei Leute vor, die sich eine Stunde unterhalten, gefilmt aus immer derselben Perspektive. Nach fünf Minuten driftest du ab. Genau dieses Problem löst B-Roll.
Kurz erklärt: Die Hauptaufnahme mit den sprechenden Personen heißt A-Roll. Alles, was zusätzlich darübergelegt wird – ein Detail, das Umfeld, ein erwähntes Produkt –, ist B-Roll.
Was sie bringt
Sie bricht die Monotonie. Statt minutenlang dieselben zwei Gesichter zu sehen, bekommt das Auge Abwechslung. Nebenbei kaschiert B-Roll auch Schnitte: Hast du eine Passage rausgenommen, legst du ein Bild drüber, und der Übergang fällt niemandem auf. Und sie veranschaulicht. Wer über sein Studio spricht, kann das Studio zeigen, statt nur davon zu erzählen.
Geht auch ohne extra Drehs
Du musst nicht gleich mit zweitem Kamerateam losziehen. Schon ein Setup mit mehreren Kameras wirkt wie eine kleine B-Roll, weil du zwischen Totale und Nahaufnahme wechseln kannst. Echtes, eigens gedrehtes Material hebt das Ganze dann nochmal eine Stufe – wie viele Kameras dafür sinnvoll sind, steht bei der Aufnahmeausrüstung.
Wann sich der Aufwand lohnt
Ehrlich gesagt nicht bei jedem Format. Für ein lockeres Gespräch reicht oft der Kamerawechsel. Bei hochwertigen Image- oder Unternehmensformaten dagegen macht echte B-Roll viel her – da merkt man den Unterschied sofort.
FAQ
- Was ist der Unterschied zwischen A-Roll und B-Roll?
A-Roll ist die Hauptaufnahme mit den Sprechern, B-Roll das Zusatzmaterial darüber.
- Brauche ich B-Roll unbedingt?
Nein. Ein Mehr-Kamera-Setup sorgt schon für Abwechslung. Echte B-Roll ist die Kür.
- Woher bekomme ich das Material?
Aus eigenen Aufnahmen vor Ort oder, sparsam eingesetzt, aus passendem Archivmaterial.
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